Familiendaten der
 Paul Wolfgang Merkelschen Familienstiftung Nürnberg

Theodor Graf von Keller

Theodor Graf von Keller[1]

männlich 1850 - 1904  (53 Jahre)

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  • Name Theodor Graf von Keller 
    Geboren 15 Aug 1850  Rüsküll,,,,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Gestorben 31 Jul 1904  Yan-Zanznia,,,,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Begraben Sinitzi,Riasan,,,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I46185  Paul Wolfgang Merkel | Keller-Daten
    Zuletzt bearbeitet am 16 Sep 2009 | ravo 

    Vater Eduard Graf von Keller,   geb. 22 Jan 1819 
    Mutter Marie von Riesnitsch,   geb. 12 Dez 1827 
    Verheiratet 17 Jul 1845 
    Geschieden Apr 1876 
    Familien-Kennung F19932  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Marie Fürstin Schachowskoi,   geb. 07 Mrz 1861, Petersburg,,,Rußland,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Verheiratet 26 Aug 1882 
    Kinder 
     1. Alexander Graf von Keller,   geb. 15 Okt 1883, Petersburg,,,Rußland,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort
    Familien-Kennung F19946  Familienblatt  |  Familientafel

  • Fotos
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    Kel_Theodor_EXXIIa3
    Kellerbuch S. 99: E XXII a 3 - Graf Theodor v. Keller, geb. 1850, gefallen 31.7.1904 bei Yan-Zaznia im russ.-japan. Krieg

  • Notizen 
    • E XXII a 3; Kel 23- 1. 1. 1. 1. 1. 3. 1. 1. 1. 3. 3. 3. 8. 2. 3. 4. 3.11. 5. 1. 6. 3.;
      Theodor und Alexander wurden kaiserliche Pagen, wodurch sie das Recht erlangten, auf Kosten der Krone erzogen zu werden und später in die Garde einzutreten.
      Kellerbuch S. 97 ff: Theodor Graf v. Keller war russischer Milit.-Abgeordneter in der Grenzkommission von Arab Tabia. Zu Ende des Krieges 1877-78 war er Oberstleutnant im Stabe von Skobelew; Kuropatkin (der spätere Kriegsminister) war verwundet orden, Skobelew setzte ihn in Kuropatkins Stelle ein und vetraute ihm alle Anordnungen der Schlacht bei Tschadaldja an. Diese Schlacht führte zu einem großen Siege. Theodor Graf von Keller erhielt das Georgenkreuz und infolge von Skobelew's Bericht an Kaiser Alexander II. wurde er zum Flügeladjutanten des Kaisers ernannt und zum Oberst befördert. Er war erst 27 Jahre alt, schlank, blond, bartlos und sah aus wie ein Achtzehnjähriger. Er war ein Mann von hoher Bildung und sprach und schrieb mehrere Sprachen mit der größten Leichtigkeit. In seinen Forman erinnert er an einen Edelmann vom Hofe Ludwigs IV. Als er 1904 durch eine Schrapnellkugel fiel, während er ein Armeekorps gegen General Kuroki (japan. Krieg) befehligte, verursachte sein Tod eine große Bewegung in Petersburg, wo er sehr beliebt war. (Siehe Gräfin Kleinmichel, Bilder aus einer versunkenen Welt", Verlag von Aug. Scherl 1922).
      Keller-Nachrichtenblatt 8 S. 10: Lebensbeschreibung in: Avtschinnikov: "Graf Fedor Eduardovitsch Keller, Moskau, 1907, 8°, mit zahlreichen Abbildungen u.a. des Gutes Sennitzi im Distr. Zaraiski, Gouv. Riazan. Es existiert ein Ölbild von Bunin: "Der Tod des Grafen Keller", leider ist der Besitzer unbekannt.
      In dem Wappenbuch von Schabert, Moskau, zirka 1840, ist das Wappen des gräflichen Hauses Keller mit dem Wahlspruch "Vaillant et Veillant" aufgeführt.

  • Quellen 
    1. 96, 97.