Familiendaten der
 Paul Wolfgang Merkelschen Familienstiftung Nürnberg

Johann Balbach

männlich 1757 - 1825  (68 Jahre)


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  • Name Johann Balbach 
    Geboren 28 Mai 1757  Nürnberg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Beruf 1773  Lorenzerschule Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Schüler 
    Beruf 1775  Altdorf Universität Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Philosophie, Philologie, Theologie 
    Beruf 1781  Nürnberg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Aufnahme unter die Candidaten 
    Beruf 23.August 1791  Nürnberg Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Hospitalprediger 
    Beruf 1810  Nürnberg St.Jacob Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Diakon 
    Gestorben 27 Aug 1825  Nürnberg bzw. Jobst Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I22743  Paul Wolfgang Merkel
    Zuletzt bearbeitet am 31 Mrz 2017 

    Vater Georg Christoph Balbach 
    Mutter Brunner 
    Familien-Kennung F9934  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie Rosina Carolina Maria Wagner 
    Verheiratet 29 Mai 1792 
    Kinder 
     1. Hieronymus Conrad Carl Balbach,   geb. 31 Dez 1793
    +2. Magdalene "Wilhelmine" Karolina Balbach,   geb. 29 Okt 1796, Nürnberg,,,,,,,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 07 Jan 1853, Nürnberg,,,,,,,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter 56 Jahre)
     3. Christian Carl Balbach,   geb. 2 Aug 1798
    Zuletzt bearbeitet am 31 Mrz 2017 
    Familien-Kennung F9933  Familienblatt  |  Familientafel

  • Notizen 
    • Stipendiat der Krauß'schen Stiftung
      Förderbeginn 1777
      aus:
      http://ebneth.userweb.mwn.de/Stipendiaten-Krauss.htm

      Georg Anderas Will’s ... Nürnbergisches Gelehrten-Lexicon ... fortgesetzet von Christian Conrad Nopitsch ... Fünfter Theil oder erste Supplementband von A-G, Altdorf 1802
      S.54 f
      Balbach, (Johann) ein Geistlicher zu Nürnberg, ist daselbst gebohren den 28.May 1757 Sein verstorbener Vater Georg Christoph war ein Bäcker, und seine Mutter eine geb. Brunnerin. Seine erste Bestimmung war der Kaufmannsstand, zu welchem er sich, besonders mit Erlernung des Französischen und Italiänischen vorbereitet. Er trat auch in seinem 14ten Jahre in ein dasiges, nun fallirtes, Handlungshaus, welches er aber nach einem Vierteljahr wieder verlies. Doch hatte er in dieser kurzen Periode den Vortheil eine Reise nach Prag zu machen. Nun sollte er unter [Johann Gottlieb] Prestels Anweisung die Malerei und das opus mallei erlernen, wozu er schon einige Jahre vorher in der dasigen Zeichnungsschule die Anfangsgründe unter dem sel. Director Preisler geleget hatte. Er hat auch wirklich einige Platten in der Manier des Demarteau verfertiget, von den 4 in den Prestelischen Sammlungen befindlich sind. Doch faßten seine Eltern aus guten Gründen den Entschluß, ihn auch von diesen Beschäftigungen abzuziehen und bestimmten ihn den Studien höherer Art. Er fieng also mit Ostern 1773 an, die erste Klasse der Lorenzer Schule unter dem ihm verehrungswürdigen Rector [Georg Thomas] Serz zu besuchen. Nach Verlauf von zwei Jahren gieng er von Ostern bis Michaelis mit in die öffentlichen Vorlesungen der Professoren am Auditorio, Mörls, Vogels, Degens, D. Kordenbuschs und M Ledermüllers. Den 17.Oct. 1775 bezog er Altdorf, wo er in der Philosophie, Adelbulners, Wills und Jägers in der Philo(55) logie die Privatunterweisungen des letztern , so wie Nagels, und in der Theologie die öffentlichen und Privat-Collegien Dietelmairs, Sixts und Döderleins benutzte. Indem er lernte, lehrte er auch, und war 4 Jahre lang Hauslehrer der beiden Söhne des sel. D. Riederers. Auch war er ein Mitglied der Altdorfischen deutschen Privatgesellschaft, in der er allerlei gute Aufsätze lieferte und theils zum Druck brachte. A 26.Septe.1780 verlies er die Universität und wurde am 7.May des folgenden Jahres in den Cirkel der Candidaten zu Nürnberg aufgenommen. Nach eilfjährigen Kandidaten-Stand und neunjähriger Verwaltung einer Katecheten Stelle bei St. Peter vor Nürnberg, wurde er auf die rührendste und ihm unvergeßlichste Weise, am 23.August 1791 zum zweyten Hospitalprediger ernannt ; welche Stelle er noch jetzt bekleidet. Seit dem 29.May 1792 lebt er in beglückter Ehe mit Frau Rosina Carolina Maria, einziger Tochter des Senior Wagners bei St. Lorenzen. Aus diese Ehe erhielt er 3 Söhne und 1 Tochter von welchen sein ältester Sohn Hieronymus Conrad Carl; (geb. den 31. December 1793) seine Tochter, Magdalena Wilhelmina Carolina, (geb. den 29. Okt. 1796) und sein jüngster Sohn, Christian Carl (geb. den 2.August 1798) sich noch jetzt am Leben befinden.

      Seine bisher erschienenen Schriften, die ihre Entstehung größtentheils den häufigen Aufträgen zu verdanken haben die ihn, während seines Kandidaten-Standes, zu Unterricht im Englischen und Französischen gemacht wurden, sind folgende: [Es folgt eine Liste mit zumeist Unterrichtsliteratur im Englischen, auch Französischen]

      http://www.portraitindex.de/db/apsisa.dll/ete?action=queryDocument/1&index=documents&desc=%22obj%2034000511%22

      AM 2017